Ernährungs FAQ

Wieviel Wasser & Salz ist gesund ?

Wasser und Salz Urquelle des Lebens. Dem Körper werden durch Getränke, Nahrung und Stoffwechselvorgänge Flüssigkeit zugeführt. Die DGE - Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 0,045 l/Tag/kg Körpergewicht für eine optimale tägliche Flüssigkeitszufuhr. Rechenbeispiel (80 kg *0,045 l = 3,6 Liter/Tag). Wenn Sie einmal keinen Taschenrechner zur Hand haben, achten Sie darauf, dass Sie soviel trinken, bis der Urin klar wird. Ich empfehle Ihnen frisches stilles Wasser mit Zimmertemperatur.

Der Körper benötigt für den täglichen Zellstoffwechsel Salz. Allerdings sind in hochverarbeiteten Lebensmitteln zu viel Salz enthalten, die Wasser in die Zelle einlagern oder Zellen schädigen können. Auch bei einer ausgewogenen Ernährung benötigen Sie i.d.R. keine zusätzliche Priese Salz. Möchten Sie nicht gänzlich auf Salz verzichten, setzen Sie Meer- oder Steinsalz ein.


Birgt überschüssiges Bauchfett ein Risiko?

Ran an den Bauchspeck! Speckpolster am Bauch sind nicht sehr beliebt: Ein flacher Bauch entspricht sehr viel mehr unserem gängigen Schönheitsideal. Es gibt jedoch noch einen anderen wichtigen Grund, weshalb man sich nicht mit den Fettröllchen am Bauch abfinden sollte. Neueste Forschungserkenntnisse zeigen, dass ein gut gefülltes Fettdepot im Bauchraum ständig Fettsäuren, Hormone und sogar Entzündungsstoffe freisetzt - und damit werden die fatalen Weichen für die Entstehung von chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Arteriosklerose, Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt. Abhilfe schafft eine Omega-3-Fettsäurereiche, antientzündliche Ernährung, die dem Bauchfett den Brennstoff entzieht. Mit den zahlreichen Vorschlägen in dem großen Rezeptteil werden schmackhafte Anregungen gegeben. Darüber hinaus werden weitere Strategien – Bewegung, Sport, Stressreduzierung, Lebensstiländerung – erläutert, die helfen, das gefährliche Hüftgold loszuwerden.


Warum Zähneputzen nicht genügt und richtige Ernährung so wichtig ist?

Bereits kleine Ernährungsfehler können zu Karies und Parodontitis führen. Die Folgen von Gebissverfall sind oft schwerwiegend und sind nicht mehr rückgängig zu machen. Mit diesem Symptom können Wohlbefinden, Gesundheit und Leistungskraft schwinden. Oberstes Ziel ist daher der Erhalt gesunder Zähne.

 

Bei Naturvölkern ist Karies äußerst selten, obwohl sich diese niemals die Zähne putzen und keine Prophylaxe betreiben. Zahnärzte werden hier nicht gebraucht. Kann dies an einer anderen Ernährung liegen? Kommen wir zur Ursache: Je nach Ernährung bildet sich auf der Zahnoberfläche ein Belag aus Nahrungsmittelresten der von Bakterien besiedelt wird. Dieser Vorgang ist ganz natürlich. Wenn bei einer Mahlzeit Kohlenhydrate, wie Zucker oder Stärke, verzehrt werden, gelangen diese in den Zahnbelag, wo sie gespeichert und von Bakterien vergoren werden. Dabei entstehen Säuren die den PH-Wert an der Zahnoberfläche unter dem Belag negativ beeinflussen. Hierdurch werden die Mineralstoffe Kalzium und Phosphat aus dem Zahnschmelzes herausgelöst. Der Zahnschmelz wird entmineralisiert.

Nach der Mahlzeit werden die Säuren durch den Speichel verdünnt und abgepuffert, so dass der PH-Wert sich an der Zahnoberfläche wieder normalisiert. Die Entmineralisierung kommt zum Stillstand. Danach setzt die Remineralisierung ein. Die im Zahnbelag gelösten Mineralstoffe Kalzium und Phosphat wandern wieder zurück in den Zahnschmelz und dieser wird wieder hergestellt. 

 

Doch die Remineralisierung braucht Zeit, meist vier bis fünf Stunden zwischen den Mahlzeiten. Die  Reparatur des Zahnschmelzes kann nicht vollendet werden, wenn zu schnell wieder zucker- und stärkehaltige Nahrung zugeführt wird und eine erneute Entmineralisierung des vorgeschädigten Zahnschmelzes einsetzt. Wiederholt sich der Prozess öfters, addieren sich die Entmineralisierungsschäden im Laufe der Zeit. Karies entsteht. Anfangs bleibt dies ohne Beschwerden, später reagiert der kariöse Zahn empfindlich auf Reize wie kalte und heiße Getränke, zuckerhaltige Speisen oder Reibung beim Zähneputzen. 

 

Karies hat zwei Hauptursachen, die beide erfüllt sein müssen: Zahnbelag über längere Zeit und die häufige Einwirkung von Zucker auf den Belag. Deshalb muss dafür gesorgt werden, dass der Zahnbelag regelmäßig entfernt wird und möglichst selten mit Zucker oder Stärke in Berührung kommt. Meine Empfehlung ist die Reduzierung von kariogener (kariesverursachender) Nahrung: Fabrikzucker (Traubenzucker, Fruchtzucker, Glukosesirup etc.), Süßigkeiten (Bonbons, Marzipan, Schokoriegel etc.),  Süßspeisen (Honig, Trockenfrüchte, Marmelade etc.), Weißmehlerzeugnisse ( Gebäck, Kuchen, Brötchen etc. ), gesüßte Getränke (Fruchtnektar, Limonade, Kakaomilch etc).

 

Gesunde Zähne sind zu kostbar, als sie durch fehlerhafte Ernährung zu gefährden. Erhalten Sie Ihr strahlendes Lächeln durch diese einfachen Tipps bis ins hohe Alter.

 

 


Wandert Weizenbier auch in meine Weizenwampe?

Ja, Weizenbier wandert durch den Alkoholgehalt sogar schneller auf die Weizenwampe, als der Verzehr von Weizenprodukten

Die Einheit für Energie ist kcal. Folgendes Beispiel soll die Einheit greifbar machen: 1 kcal = Energiemenge, um 1 Liter Wasser von 14,5 °C auf 15,5°C zu erwärmen.

  • 1 g Fett                       = 9,3 kcal
  • 1 g Alkohol                = 7,1 kcal
  • 1 g Kohlenhydrate   = 4,1 kcal
  • 1 g Eiweiß                  = 4,1 kcal
  • 1 g Ballaststoffe       = 2,0 kcal

Energielos = Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Sekundäre Pflanzenstoffe, Aromastoffe, Farbstoffe, Wasser.


Wie werden Sie fit durch Fett?

Sie können eher gesunde und eher ungesunde Fette zu sich nehmen. Zu den ungesunden gehören gesättigte Fette (z. B. tierisches Fett) oder Transfette (z. B. künstlich gehärtetes Pflanzenöl in Margarine oder entartete Fette aus der Fritöse). Zu den gesunden Fetten zählen ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fette. Meine Empfehlung:

  • verzehren Sie mindestens zweimal in der Woche kleinen, kalten Seewasserfisch (z. B. Hering)
  • bereiten Sie Ihre Speisen grundsätzlich mit Olivenöl zu, außer Sie müssen das Öl erhitzen, dann verwenden Sie Rapsöl
  • als Snack zwischendurch eignen sich naturbelassene Nussmischungen

Vitaminmangel in einer Überflussgesellschaft?

Ähnlich wie bei Vitaminen benötigt der Körper für einen reibungslosen Stoffwechel und ein starkes Immunsystem Tag für Tag frische Vitamine. Das eine Vitamin hat ein größeres Depot als ein anderes. Meine Empfehlung:

  • täglich Salat, nicht süßes Obst, Nüsse und Gemüse
  • je frischer und unverarbeiteter, desto besser

Womit kann ich meine Gerichte gesund würzen?

Bereits Hippokrates (370-640 v.Chr) erwähnte die Heilwirkung von Gewürzen in seinen Lehrbüchern. Die längst in Vergessenheit geratenen Heilkräfte bestimmter Kräuter und Gewürze rücken heute wieder mehr in den Fokus. So empfiehlt etwa die Naturheilkunde die gezielte Einnahme von Gewürzen zur Unterstützung herkömmlicher Therapien. Beispielsweise Koriander, Kreuzkümmel & Muskat bei Rheuma- und Arthrosebeschwerden. Die tägliche Einnahme von drei Messerspitzen dieser Gewürzmischung, pur oder in die Nahrung integriert, kann bereits zu einer Erleichterung der Beschwerden führen. Dies können antibakterielle & entzündungshemmende Eigenschaften dieser Gewürzklassiker sein. Weitere Informationen HIER


Wie kann Sie meinen Körper entsäuern und entgiften?

Gesund ist der Körper bei einem ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt. Der Körper verstoffwechselt, was wir ihm täglich zur Verfügung stellen. Dabei verschieben einige Nahrungsmittel das Gleichgewicht in Richtung sauer und andere in Richtung basisch. In der heutigen Überflussgesellschaft verschieben die meisten Nahrungsmittel das Gleichgewicht in Richtung sauer. Für eine Zeit kann der Körper diese Verschiebung durch den Einsatz von Mineral- und Vitalstoffen wieder ausgleichen. Fehlen diese Stoffe jedoch, schwächt dies das Immunsystem und macht den Weg für Krankheiten frei. Meine Empfehlung:

  • vermeiden Sie minderwertige Proteinquellen und Zucker, wie z. B. Weizenbrote, gesüßte Getränke
  • verzehren Sie mehr ballaststoffreiche Kost, wie z. B. Gemüse und zuckerarmes Obst
  • Zitronen werden übrigens trotz der Zitronensäure basisch verstoffwechselt

Wie erhalten Sie einen gesunden und charmanten Darm?

Der Darm ist die Schleuse von Nährstoffen in den Körper hinein und für Giftstoffen aus dem Körper heraus. Putzen Sie den Darm, damit die Schleusen gut funktionieren. Meine Empfehlung:

  • vermeiden Sie viel Fleisch, verarbeitete Lebensmittel und schnelle Kohlenhydrate wie z. B. Weizenbrot, Zucker
  • verzehren Sie viele Ballaststoffe, wie z. B. Salat, Obst und Gemüse

Wie können Sie Ihre wertvolle Muskulatur beim Abnehmen schützten?

Während einer Erkrankung oder wenn Sie bei einer Diät hungern, geht der Körper in einen Notzustand über. In diesem Notzustand versucht der Körper sein Depotfett zu schützen, indem er kostbares Muskeleiweiß zur Energie verwendet. Nach Beendigung der Diät tritt durch den Muskelverlust der JoJo-Effekt ein. Meine Empfehlung:

  • schützen Sie Ihre Muskulatur in jedem Alter durch eine optimale Eiweißzufuhr
  • nutzen Sie für eine hohe Bioverfügbarkeit pflanzliches und tierisches Eiweiß
  • nutzen Sie Eiweiß-Isolate, diese sind für den Körper am verträglichsten

Welche Ernährung ist für ein gesundes Herz- Kreislaufsystem geeignet?

Meine Empfehlung:

  • vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel
  • vermeiden Sie alle Arten von Zucker
  • machen Sie einen Ölwechsel, von gehärteten und gesättigten Fetten hin zu ungesättigten Fettsäuren

Wie können Sie Ihre Haut von innen heraus verschönern?

Unreine oder kranke Haut kann ein Zeichen von Übersäuerung und einem verschlacktem Darm sein. Meine Empfehlung:

  • steigern Sie die Ballaststoffzufuhr
  • vermeiden/verringern Sie säurebildene Nahrungsmittel, wie z. B. viel Fleisch oder verarbeitete Lebensmittel

Sie essen gern ... und hören jetzt auf! Aber wie?

Ich bin Nichtraucher und habe dieses Buch gelesen. Allerdings habe ich die Begriffe "Zigarette" in "ungesunde Lebensmittel" und "Zigarettenindustrie" in "Lebensmittelindustrie" beim Lesen ausgetauscht. Spannend, welche Parallelen sich ergeben. Essen und gerade ungesunde Lebensmittel machen durch den Zucker, Salz und Fettgehalt regelrecht süchtig. Anders als bei Alkohol oder Zigaretten, kann man nicht fliehen und wird täglich damit konfrontiert.


Krebszellen mögen keine Himbeeren!

Neben Himbeeren sind die positiven Eigenschaften von verschiedenen Nahrungsmitteln bekannt. Knoblauch, Kurkuma, grüner Tee, kleiner Kaltwasserseefisch, Kreuzblüter (Brokkoli), Kakao etc. seit Jahrhunderten in der Menschheit bekannt.

 

Folgend ein Auszug auf den genannten Nahrungsmitteln und schützenden Stoffen aus dem Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren":

  • Kohlsorten (Sulforaphan)
  • Knoblauch und Zwiebeln (Schwefelverbindungen)
  • Soja (Isoflavonoide)
  • Kurkuma (Curcumin)
  • Pfeffer (Pipermin)
  • Grünen Tee (Flavonole)
  • Beeren (Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe)
  • kleiner Kaltwasserseefisch (mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren)
  • Tomaten (Lycopin)
  • Zitrusfrüchte (Hesperidin)
  • Wein (Resveratrol)
  • Schokolade ab 70% (Polyphenol)
  • Meine Empfehlung: integrieren Sie die oben genannten Nahrungsmittel so oft es geht in Ihren Speiseplan

Welche Ernährung ist nach einer Krebstherapie geeignet?

"Seinen Sie froh, dass Sie überlebt haben und genießen Sie das Leben" hat ein Arzt nach einer Therapie zu einem Freund gesagt. Diese Antwort reichte ihm aber nicht aus. Meine Empfehlung, falls Sie betroffen sind:

  • lesen Sie dieses Buch

Welches Erfolgsprogramm steckt hinter der Zufuhr von Mineralien?

Ähnlich wie bei Vitaminen benötigt der Körper für einen reibungslosen Stoffwechel und ein starkes Immunsystem Tag für Tag frische Mineralien. Das eine Mineral hat ein größeres Depot als ein anderes. Meine Empfehlung:

  • täglich Salat, nicht süßes Obst, Nüsse und Gemüse
  • je frischer und unverarbeiteter, desto besser
  • Dinkelvollkornprodukte, am besten selbst aus dem vollem Korn verarbeitet

Wie bleibe ich fit und gelenkig bis ins hohe Alter?

Unsere Gelenke sind täglich im Einsatz. Je größer die Belastungen sind (siehe  Profisportler oder übergewichtigte Menschen), desto höher ist der Verschleiß. In meiner Ausbildung zum Ernährungsberater habe ich folgende ernährungstechnische Empfehlungen zur Schmerzreduktion mit auf dem Weg bekommen:

  • reduzieren Sie Ihr Gewicht um mindesten 5 % (dann wird es klinisch relevant)
  • ernähren Sie sich so, dass der Säure-Basen-Haushalt nicht aus dem Gleichwicht kommt
  • ergänzen Sie täglich den Bioschwefel MSM und die Vitalstoffe Chondroitin-Sulfat und Glucusamin-Sulfat aus denen Hyaluronsäure entsteht. Hyaloronsäure auch liebevoll Gelenkschmiere genannt.

Woher weiß man, dass diese Substanzen aus Vitalstoffpräparaten wirklich im Gelenk ankommen? für Tests der Wirksamkeit wurden diese Stoffe schwach radioaktiv bestrahlt. Durch eine Skelett-Szintigrafie konnte festgestellt werden, dass so formulierte Stoffe sich direkt im Knorpel anlagern. (Quelle: Buch: Treffen sich zwei Knochen)


Welche Ernährung ist mit diagnostizierter Fettleber ratsam?

Ernähren Sie sich qualitativ hochwertig, ausgewogen und vor allem bedarfsorientiert. Welchen Bedarf an Fett, Kohlenhydraten, Eiweiß und Ballaststoffen Sie haben, kann ich Ihnen berechnen. Meine Empfehlung:

  • verraten Sie mir Ihr Alter, Ihre Körpergröße, Ihr Geschlecht und wieviel Sie sich täglich bewegen und ich berechne Ihren täglichen Bedarf

Fasten schön und gut, aber wie wird es im Alltag umgesetzt?

Das Wohlgefühl durch Fasten ist seit Jahrhunderten bekannt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Ob durchgängiges Fasten oder kleine unterbrochene Fastenintervalle, für viele Menschen ist der Gedanke gar nichts mehr zu essen schlicht weg unvorstellbar. Wer jedoch die positiven Erfahrungen mit vollem Magen erleben möchte, für den habe ich eine Alternative, die ich einmal im Quartal selder durchführe. Meine Empfehlung:

  •   machen Sie regelmäßig eine Stoffwechselkur

Wie können Sie Ihre körpereigene Abwehr durch die Ernährung stärken?

Stärken Sie Ihren Körper Tag für Tag durch eine bedarfsgerechte Ernährung mit qualitativ hochwertigen Zutaten. Ein starkes Immunsystem hält Krankheiten fern, lässt Krankheiten nicht so stark ausbrechen und lässt Sie schneller wieder gesunden. Meine Empfehlung:

  • ballaststoffreiche Ernährung für die Darmgesundheit
  • vitalstoffreiche Ernährung für das Immunsystem
  • antioxidative Ernährung für den Zellschutz

Wie können Sie sich vor Zucker schützen?

Zucker sind leere Kalorien, die durch hohe Insulinausschüttungen Hungerattacken auslösen und Zucker als Fett direkt in die Fettpölsterchen einlagern. Zucker ist kein Vitalstoff, ganz im Gegenteil -> der Körper verbraucht Vitalstoffe um Zucker verstoffwechseln zu können. Je mehr Zucker man zu sich nimmt, desto mehr Vitalstoffe werden verbraucht. Dieser Vitalstoffverbrauch schwächt das Immunsystem und macht den Weg für viele Krankheiten frei. Meine Empfehlung:

  • Reduzieren Sie Zucker, ich helfe Ihnen dabei!

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